Die Schritte einer Analyse mit der FPM

Die Schritte der FPM

 

1. Aufnahme der Prozessschritte:

Zuerst wird der gesamte Prozess in einzelne Schritte zerlegt. Diese sollten wie oben dargestellt in die Matrix eingetragen werden. Für eine eindeutige Formulierung ist es nützlich, sich das Ergebnis des jeweiligen Prozessschrittes zu überlegen.
Wichtig für die Auswertung ist eine durchgängige Benennung der Station der jeweiligen Schritte in der grau hinterlegten Zeile.
 

2. Zuordnung der Fehler

Die möglichen Fehler werden durch zwei Spalten definiert: Die Komponente an der der Fehler auftritt und der Fehler selbst.
Diesem Fehler muss nun jeweils ein oder mehrere Prozessschritte zugeordnet werden, in denen er auftreten und in denen er entdeckt werden kann. Diese Zuordnung erfolgt über die folgende Bewertung.
Die möglichen Fehler werden durch zwei Spalten definiert: Die Komponente an der der Fehler auftritt und der Fehler selbst.

3. Bewertung

Durch die Bewertung der Fehler wird sowohl ihre Zuordnung als auch ihre Häufigkeit definiert. Das Auftreten des Fehlers wird durch ein "-" vor der Zahl definiert, während die Entdeckung als positive Zahl eingetragen wird. Die Bewertungsskala ist in den nebenstehenden Tabellen dargestellt. Die Zelle in der ein Fehlerauftreten eingetragen ist wird automatisch rot hinterlegt, die einer Entdeckung grün.
Im obigen Beispiel tritt der Fehler "Teil 1 vergessen" also einmal im Monat im Prozessschritt 1 auf und wird zu 100% im Prüfschritt 1 entdeckt.
 

4. Bewertung Nacharbeit

Als nächstes wird der, durch den Fehler entstehende Nacharbeitsaufwand definiert. In Sekunden pro Fehler wird dieser, wie oben dargestellt in die dafür vorgesehenen Spalten eingetragen.
 

5. GWK

Zuletzt müssen die Gewährleistungskosten definiert werden, die entstehen, wenn dieser Fehler im Gewährleistungszeitraum zum Ausfall des Produktes führt.
 

 

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